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EMS-Wortspiele, die auf Shirt oder Karte funktionieren

Ein Wortspiel funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Ein Wort hat zwei Bedeutungen, und beide passen zur Situation. Bei EMS ist das besonders dankbar, weil das Vokabular rund um Impuls, Spannung, Kontakt und Leitung ohnehin doppeldeutig ist und im Alltag ganz andere Bedeutungen hat. Daraus lassen sich kurze Sätze bauen, die sowohl auf einem Shirt als auch auf einer Karte funktionieren. Wichtig ist dabei die Länge: Je kürzer, desto besser, weil ein Wortspiel im Vorbeigehen gelesen wird. Dieser Artikel beschreibt, welches Wortmaterial sich anbietet, wie ein gutes Wortspiel aufgebaut ist und was zwischen Shirt und Karte unterschiedlich funktioniert.

Das Wortmaterial rund um EMS

Der erste Schritt ist eine Sammlung von Begriffen, die doppeldeutig sind. Der Begriff Impuls funktioniert sowohl technisch als auch im übertragenen Sinn und ist deshalb besonders vielseitig. Spannung bedeutet sowohl einen elektrischen Zustand als auch etwas Aufregendes oder eine Anspannung. Kontakt beschreibt sowohl die Verbindung als auch zwischenmenschliche Beziehungen. Leitung hat neben der technischen Bedeutung auch die Bedeutung von Führung. Reiz funktioniert doppelt, ebenso wie das Wort geladen. Auch der feste Termin, die zwanzig Minuten und der Anzug bieten Anknüpfungspunkte, ohne technisch zu sein. Sinnvoll ist, sich diese Wörter einmal aufzuschreiben und daneben die jeweils zweite Bedeutung zu notieren. Aus dieser Liste entstehen die meisten guten Wortspiele fast von allein.

Wie ein gutes Wortspiel aufgebaut ist

Ein funktionierendes Wortspiel erfüllt drei Bedingungen. Erstens ist es kurz, idealerweise zwei bis vier Wörter, weil es sonst nicht als Pointe gelesen wird. Zweitens muss die zweite Bedeutung sofort erkennbar sein, ohne dass jemand nachdenken muss. Drittens muss es freundlich bleiben und niemanden zur Pointe machen. Beispiele, die diese Bedingungen erfüllen, sind Formulierungen wie "Unter Spannung", "Voll im Kontakt", "Kontaktfreudig" oder "Gute Leitung". Sie funktionieren auch für Menschen, die noch nie EMS trainiert haben, und wirken dadurch nicht als Insiderwitz. Wortspiele, die eine Erklärung brauchen, funktionieren dagegen nicht, weil die Erklärung die Pointe zerstört. Wer unsicher ist, liest den Satz jemandem vor, der nichts mit EMS zu tun hat. Kommt eine Reaktion ohne Rückfrage, funktioniert das Wortspiel.

Was auf einem Shirt funktioniert

Auf einem Shirt gelten die strengsten Regeln, weil der Aufdruck von Fremden gelesen und über Monate getragen wird. Am besten funktionieren zwei bis drei Wörter, die auch ohne Kontext verständlich sind. Formulierungen wie "Unter Spannung" oder "Impulsiv" sind kurz genug für einen Aufdruck und tragen sich unaufdringlich. Längere Sätze wirken auf Kleidung schnell überladen und werden im Vorbeigehen nicht gelesen. Wichtig ist außerdem, dass das Wortspiel in einem Jahr noch passt und nicht an eine kurzfristige Situation gebunden ist. Selbstironie funktioniert gut, Anspielungen auf andere Personen nicht. Wer ein Shirt verschenkt, sollte den Humor der beschenkten Person kennen, weil ein Aufdruck schwer zu ignorieren ist. Im Zweifel ist ein zurückhaltendes Wortspiel die bessere Wahl. Details zum Statement-Shirt stehen auf der Seite zum EMS Love Shirt.

Was auf einer Karte funktioniert

Auf einer Karte darf ein Wortspiel länger und persönlicher sein, weil es nur für eine Person bestimmt ist. Hier funktionieren auch Formulierungen, die einen gemeinsamen Bezug voraussetzen, etwa den Trainingstag oder eine wiederkehrende Situation. Ein Wortspiel als Einstieg, gefolgt von einem konkreten persönlichen Satz, ist ein bewährter Aufbau. Wichtig ist, dass das Wortspiel die Karte ergänzt und nicht ersetzt, weil eine Karte mit nur einer Pointe schnell beiläufig wirkt. Wer mehrere Karten gleichzeitig schreibt, sollte unterschiedliche Wortspiele verwenden. Sinnvoll ist außerdem, den Ton an das Verhältnis anzupassen: Bei Coaches respektvoll, bei Trainingspartnern lockerer. Auch hier gilt, nichts zu schreiben, das im Studio unangenehm vorgelesen würde. Wie eine Karte insgesamt aufgebaut wird, beschreibt der Beitrag zur Motivationskarte.

Wortspiele sammeln und weiterentwickeln

Gute Wortspiele entstehen selten auf Kommando, sondern nebenbei. Sinnvoll ist deshalb, eine kleine Sammlung anzulegen und Einfälle sofort zu notieren. Eine Notiz auf dem Telefon reicht dafür aus. Wer im Studio arbeitet, kann Mitglieder einbeziehen und Vorschläge sammeln; daraus entstehen oft die besten Ideen, weil sie aus dem tatsächlichen Alltag kommen. Sinnvoll ist außerdem, Wortspiele über die Zeit zu testen: Was mehrfach eine Reaktion auslöst, funktioniert; was erklärt werden muss, nicht. Eine Sammlung von zehn bis fünfzehn funktionierenden Formulierungen reicht für ein ganzes Jahr an Karten, Aktionen und Beiträgen. Wichtig ist, sie nicht zu oft zu wiederholen, weil Humor durch Wiederholung verliert. Wer sie im Wechsel einsetzt, behält ihre Wirkung. Weitere Beispiele sammelt der Beitrag zu lustigen EMS-Sprüchen.

Wer ein kurzes Statement dauerhaft tragen möchte, findet die Details auf der Seite zum EMS Love Shirt.

Fazit

EMS-Wortspiele funktionieren, weil das Vokabular rund um Impuls, Spannung, Kontakt und Leitung ohnehin doppeldeutig ist. Ein gutes Wortspiel ist zwei bis vier Wörter lang, seine zweite Bedeutung ist sofort erkennbar, und es macht niemanden zur Pointe. Auf einem Shirt sind die kürzesten Varianten am besten, weil der Aufdruck ohne Kontext gelesen und lange getragen wird. Auf einer Karte darf das Wortspiel persönlicher sein, sollte aber immer mit einem konkreten Satz ergänzt werden. Als Prüfung hilft, den Satz jemandem ohne EMS-Bezug vorzulesen: Kommt eine Reaktion ohne Rückfrage, funktioniert er. Eine Sammlung von zehn bis fünfzehn Formulierungen reicht für ein ganzes Jahr, solange sie im Wechsel eingesetzt werden.