Halloween ist einer der wenigen Anlässe im Jahr, bei denen ein bisschen Albernheit im Studio gut ankommt. Gleichzeitig ist es der Anlass, bei dem am schnellsten zu viel gemacht wird: zu viel Dekoration, zu viel Aufwand, zu viele Regeln. Eine gute Studioaktion zu Halloween ist deshalb klein, freundlich und in einer halben Stunde vorbereitet. Sie soll für ein Schmunzeln sorgen und nicht den Betrieb umkrempeln. Dieser Artikel beschreibt Ideen mit Augenmaß, passende kleine Preise und Hinweise zu Ton und Ablauf. Es geht dabei um Stimmung und Community, nicht um ein aufwendiges Event.
Ideen mit Augenmaß
Die einfachste Aktion ist eine dezente Dekoration im Empfangsbereich, ergänzt um eine handgeschriebene Tafel mit einem freundlichen Spruch. Das kostet fast nichts, wird aber von allen wahrgenommen, die vorbeikommen. Eine zweite Variante ist eine kleine Verlosung, bei der alle Trainierenden der Woche automatisch teilnehmen. Eine dritte Möglichkeit ist eine Foto-Ecke mit einem einfachen Hintergrund, an der Bilder entstehen können. Eine vierte ist eine kleine Süßigkeit oder ein kleiner Fanartikel am Empfang für alle, die an diesem Tag trainieren. Wichtig ist, dass die Teilnahme freiwillig bleibt und niemand sich verkleiden muss. Wer als Team etwas Passendes trägt, etwa einheitliche Shirts oder Caps, erzeugt bereits genug Effekt. Alles Weitere ist optional und sollte den Ablauf nicht stören. Ideen für Aufnahmen sammelt der Beitrag zu Fotoideen mit EMS-Fanartikeln.
Der richtige Ton
Bei einer Halloween-Aktion im Trainingsumfeld ist der Ton entscheidend. Freundlicher Humor funktioniert, alles was auf Schreck oder Unbehagen setzt, eher nicht. Ein Studio ist ein Ort, an dem Menschen sich konzentrieren und teilweise unsicher sind, besonders Neueinsteiger. Erschreckende Dekoration oder laute Effekte sind deshalb ungünstig. Auch Anspielungen auf Körper, Aussehen oder Leistung passen an keinem Anlass, an Halloween aber besonders wenig. Sinnvoll sind stattdessen harmlose Wortspiele, die den Trainingsalltag aufgreifen. Wer unsicher ist, wählt die zurückhaltendere Variante. Als Maßstab hilft die Frage, ob die Aktion auch für jemanden funktioniert, der zum ersten Mal da ist. Fällt die Antwort positiv aus, stimmt der Ton.
Passende kleine Preise
Wenn es etwas zu gewinnen gibt, sollten die Preise klein und für alle nutzbar sein. Socken eignen sich besonders gut, weil sie preislich klein bleiben, direkten Studiobezug haben und keine Größenprobleme machen, wenn ein breiter Größenbereich abgedeckt ist. Eine Trinkflasche funktioniert als etwas größerer Preis und ist ganzjährig nutzbar. Ein Turnbeutel eignet sich ebenfalls und dient gleichzeitig als Verpackung für mehrere Kleinigkeiten. Shirts sind als Preis weniger geeignet, weil die Größe vorher unbekannt ist. Sinnvoll ist, mehrere gleiche kleine Preise vorzusehen statt eines großen, damit sich Teilnahme lohnt. Wer die Preise sichtbar auslegt, erhöht die Beteiligung deutlich. Bei mehreren Artikeln ist Vorlauf nötig, weil Wünsche über eine Anfrage laufen und nicht über einen Warenkorb. Details zur kleinsten Variante stehen auf der Seite zu den EMS-Socken.
Ablauf und Vorbereitung
Eine kleine Aktion braucht wenig Planung, aber etwas Struktur. Sinnvoll ist, den Zeitraum auf wenige Tage zu begrenzen, etwa die Woche um den 31. Oktober. Die Dekoration wird an einem Tag aufgebaut und nach der Aktion zeitnah wieder entfernt, weil liegen gebliebene Dekoration schnell unaufgeräumt wirkt. Wenn es eine Verlosung gibt, sollte klar sein, wie teilgenommen wird und wann das Ergebnis feststeht. Sinnvoll ist, das Ergebnis zeitnah bekanntzugeben und die Preise nicht wochenlang liegen zu lassen. Die Preise sollten vorher vorbereitet und verpackt sein, damit die Übergabe schnell geht. Auch die Information an das Team gehört dazu, damit alle wissen, was läuft. Wer die Aktion einmal durchdacht hat, kann sie im nächsten Jahr mit wenig Aufwand wiederholen. Wie sich Preise grundsätzlich gestalten lassen, beschreibt der Beitrag zu kleinen Preisen für eine Studio-Challenge.
Was die Aktion über den Tag hinaus bringt
Eine Halloween-Aktion ist schnell vorbei, kann aber länger wirken. Fotos aus der Aktionswoche eignen sich gut für eine Pinnwand im Empfangsbereich und bleiben dort wochenlang sichtbar. Wer Bilder in sozialen Medien verwendet, sollte vorher die Zustimmung der abgebildeten Personen einholen. Auch für neue Mitglieder ist eine solche Aktion nützlich, weil sie zeigt, dass das Studio mehr ist als eine Terminliste. Sinnvoll ist, nach der Aktion kurz festzuhalten, was funktioniert hat und was nicht. Diese Notiz erspart bei der Wiederholung im nächsten Jahr mehrere Absprachen. Wer solche kleinen Anlässe regelmäßig einbaut, schafft über das Jahr eine Reihe von Momenten, die zusammen mehr wirken als ein einzelnes großes Event. Und der Aufwand bleibt dabei in jedem Einzelfall überschaubar.
Als kleiner Preis mit Studiobezug eignen sich die EMS-Socken besonders gut.
Fazit
Eine gelungene Halloween-Aktion im EMS-Studio ist klein, freundlich und in kurzer Zeit vorbereitet. Dezente Dekoration mit einer handgeschriebenen Tafel, eine einfache Verlosung oder eine Foto-Ecke reichen völlig aus. Der Ton sollte freundlich bleiben und weder auf Schreckeffekte noch auf Anspielungen zu Körper oder Leistung setzen. Als Preise eignen sich kleine, größenunabhängige Fanartikel wie Socken oder Trinkflaschen, am besten mehrere gleiche statt eines großen. Der Zeitraum wird auf wenige Tage begrenzt, die Dekoration zeitnah wieder entfernt und das Ergebnis schnell bekanntgegeben. Eine kurze Notiz zur Nachbereitung macht die Wiederholung im nächsten Jahr deutlich einfacher.